Rückblick: BWG Storage Day

Am 30.06.2016 war es soweit, unser erster StorageDay hat in Ettlingen stattgefunden und war komplett ausgebucht. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die rege Teilnahme bedanken! Im Fokus stand zusammen mit Fujitsu das Thema „Hyper-konvergente Systeme“ mit folgenden Punkten:

  • VMware Virtual SAN
  • NetApp ONTAP Select
  • Storage Spaces Direct in Windows Server 2016


Ziel unserer Veranstaltung war, im offenen Dialog zusammen die Veränderung im Storage-Markt auszuleuchten und konstruktiv zu hinterfragen in wie fern das Ganze Sinn macht, bzw. um die wichtigste Frage zu beantworten: „macht das für mich überhaupt Sinn?“.

Die Ausgangssituation setzt an der Hauptthematik der IT-Admins, bzw. IT-Verantwortlichen an. Rechenzentren steigen stetig mit ihren neuen Anforderungen und damit auch die Komplexität, die sich wie folgt zusammensetzt:

  1. Planung der Infrastruktur Administratoren müssen Kapazität und Leistung mehrere Quartale im Voraus planen und im Anschluss entsprechende Ressourcen beschaffen. Die Herausforderung liegt hierbei darin, Wachstumswerte richtig zu prognostizieren.
  2. Resourcensilos Speicher werden oft für einen sehr eingeschränkten Anwendungsfall konstruiert, z.B. iSCSI-Speicherarrays mit hoher Kapazität für mittelgroße/unkritische Anwendungen & All-flash Arrys für Hochleistungs-Anwendungen. Dies hat zur Folge das Administratoren oft gezwungen sind mit verschiedenen Ressourcensilos zu arbeiten.
  3. Speicherverwaltung Verwaltet und bereitgestellt wird der Speicher in Form von Festplattengruppen, Speichervolumes, LUNs oder Dateisystemen. Computingressourcen hingegen werden auf VM und VD-Ebene (VMDK, VHD usw.) verwaltet, was wiederum weitere Herausforderungen mit sich bringt.


Die eigentliche Thematik dahinter ist, dass Sie in den meisten Fällen den Großteil Ihrer Zeit damit verbringen – meistens sogar müssen – Ihre Infrastrukturprobleme zu bekämpfen. 

 

Einen ersten groben Vergleich zwischen klassischer und Hyper-converged Struktur könnte man wie folgt abbilden:

 

Klassische IT Infrastruktur Hyper-converged IT Infrastruktur
LAN, Server, SAN, Storage
  • Life Cycle Management für verschiedene Komponenten (unterschiedliche Lebenszyklen)
  • 2 separate Netzwerke zu betreuen
LAN, Server (beinhaltet den Storage)
  • Life Cycle Management für weniger Komponenten
  • In der Regel leistungsfähigeres LAN benötigt
Hardware Defined Software Defined
Skalierung durch Hinzufügen von Komponenten, primär separat Skalierung durch Hinzufügen von Komponenten, primär separat
Separate Storage Aktionen Server ist bei Storage Aktionen involviert
Seit vielen Jahren etabliert
Seit drei Jahren auf dem Markt

 

Besonders wichtig ist es an dieser Stelle nicht irgendeine Lösung zu empfehlen, sondern Ihre Anforderungen genau zu erfragen und zu bestimmen um Ihnen die passende Lösung zu bieten. Dazu gehört:

  • Welche Anwendungen sollen betrieben werden?
  • Welches Wachstum ist zu erwarten?
  • Sollen existierende Komponenten wiederverwendet werden?
  • Worauf liegt der Fokus – CAPEX/OPEX -?
  • Wie sind Ihre Kenntnisse z.B. SAN?

Bestimmt ist Ihnen aufgefallen, dass wir anfangs beim Thema „klassischer Weg vs. Hyper-converged“ von neuen „Playern“ am Markt gesprochen haben, aber noch gar nicht auf diese eingegangen sind. Wir haben uns bewusst dafür entschieden in einem ersten Teil die wesentliche Unterschiede und Möglichkeiten aufzuzeigen, da es einfach zu viel geworden wäre alles unter einem Hut zu bringen. Wir werden Mitte/Ende Oktober einen weiteren StorageDay veranstalten und hier explizit auf die neuen Marktbegleiter NUTANIX und SimpliVity eingehen.

Natürlich werden wir Ihnen hierfür Ihre persönliche Einladung zukommen lassen.

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